Streik

Hand in Hand bei der Pflege und Wartung von Schul-Computern

Computer laufen auch in Schulen nicht immer störungsfrei. Wer aber kümmert sich um Pflege, Wartung und die Behebung der Störfälle? Diese lange offene Frage ist nun für den schulischen Einsatz der neuen Medien in Nordrhein-Westfalen geklärt worden. Das Schulministerium und die kommunalen Spitzenverbände in Nordrhein-Westfalen haben sich auf eine "Vereinbarung über die Arbeitsteilung bei der Wartung und Verwaltung von Computerarbeitsplätzen, Multimediaeinrichtungen und Netzwerken in Schulen" geeinigt, welche die kommunalen Spitzenverbände ihren Mitgliedern empfehlen. Die Regelung legt fest, wer wann und wie für die Funktionstüchtigkeit der schulischen PCs verantwortlich ist. mehr

04.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Wirtschaftsthemen für jüngere Zuschauer oft nicht verständlich

Fernsehnachrichten erreichen mit ihren Wirtschaftsthemen jüngere Leute vielfach nicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das IFEM-Institut für empirische Medienforschung im Auftrag des Ernst-Schneider-Preis e.V. durchgeführt hat. mehr

02.07.2008 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag

© VdS Bildungsmedien

Wie macht man "Entrümpelung" der Lehrpläne und Schulzeitverkürzung für das G 8 richtig?

"Das Gymnasium muss nicht "entrümpelt" werden, sondern es muss methodisch-didaktisch neu konstruiert werden, damit sich die Schulbesuchszeit als effektive Lern-Arbeitszeit verwenden lässt. Dies geschieht bereits seit 1898 in den deutschen Landerziehungsheimen und heute in immer mehr reformpädagogisch orientierten Ganztagsschulen", schreibt Ulrich Herrmann in seinem Beitrag, den er als Statement anlässlich der öffentlichen Anhörung der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen im baden-württembergischen Landtag, Stuttgart 29.5.2008, zum Thema "falschGm8" und auf dem Forum des Quenstedt-Gymnasiums Mössingen zum Thema "Zum Thema G 8 – Wege aus der Krise", Mössingen 29.5.2008, gehalten hat. 1. 2. mehr

29.05.2008 Artikel

GEW: "Langes Ringen um mehr Lohn erfolgreich"

Als einen Erfolg für die Beschäftigten im Bildungsbereich wertet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) das Ergebnis in den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst bei Bund und den Kommunen. "Die Kolleginnen und Kollegen erhalten mit einer Erhöhung zwischen sieben und zehn Prozent in den nächsten zwei Jahren eine spürbare Verbesserung ihrer Einkommen, die nicht sofort wieder durch Steuern und Sozialabgaben aufgezehrt wird. Das gilt insbesondere auch für die unteren Einkommensgruppen. Dabei ist die Einmalzahlung in Höhe von 225 Euro noch nicht einmal berücksichtigt", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Montag in Potsdam. "In schwierigen und langen Verhandlungen ist es uns gelungen, nach Jahren des Sozialabbaus und der Reallohnverluste im öffentlichen Dienst die Weichen auch für die Arbeitnehmer in Richtung Aufschwung zu stellen." mehr

31.03.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

GEW: "Schlichterspruch nicht akzeptabel"

Als "nicht akzeptabel" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) das Ergebnis der Schlichtung in der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen bezeichnet. "Der Späth-Schlichter-Spruch bringt gegenüber dem vorliegenden Angebot der Arbeitgeber kaum substanzielle Verbesserungen. Mit Ach und Krach bedeuten die vorgeschlagenen Lohnerhöhungen für einen Teil der Beschäftigten den Ausgleich der Inflationsrate - bei gleichzeitiger Erhöhung der Arbeitszeit der Beschäftigten. Zusätzlich soll der Osten weiter abgekoppelt bleiben. Der Nachholbedarf, den der öffentliche Dienst hat, wird nicht berücksichtigt. Die Mitglieder der GEW erwarten nach den Streikaktivitäten der vergangenen Wochen, das deutlich mehr Geld im Portemonnaie verbleibt - und sie dies nicht auch noch durch längere Arbeitszeiten selbst finanzieren sollen", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Donnerstag in Friedrichshafen. "Arbeitszeitverlängerung bedeutet immer Stellenvernichtung. Allein im Erzieherinnenbereich in den Kommunen bedroht die vorgeschlagene Arbeitszeitverlängerung 5000 Stellen. Die Einkommensverluste von Erzieherinnen betragen wegen der fehlenden Überleitungsregelung weit über 300 Euro im Monat." mehr

27.03.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Landeselternausschuss für Aufhebung der Schulpflicht während der Streikmaßnahmen

Der Landeselternausschuss hat sich auf seiner gestrigen Sitzung mit den Auswirkungen des BVG- und des Bahn-Streiks beschäftigt. Sollte der Streik bei der BVG fortgesetzt und darüber hinaus die Bahn AG bestreikt werden, bricht der öffentliche Nahverkehr in Berlin vollständig zusammen. Viele Schüler und Schülerinnen sind jedoch auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, ein Ausweichen auf alternative Transportmittel ist oftmals nicht oder nur bedingt möglich. Der Landeselternausschuss fordert daher die Senatsbildungsverwaltung auf, während des streikbedingten Ausnahmezustandes die Schulpflicht aufzuheben. mehr

08.03.2008 Pressemeldung Landeselternausschuss Berlin (LEA Berlin)

Recht auf Bildung

Der Landesschulbeirat fordert den Senat von Berlin auf, die durch den BVG- und Bahn-Streik eingesparten Gelder dafür zu verwenden, dass die Schüler morgens pünktlich und sicher in die Schule und mittags sicher nach Hause gelangen. mehr

06.03.2008 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Fortsetzung der Tarifgespräche von zahlreichen Warnstreiks begleitet

"Die Arbeitgeber müssen endlich ein ernstzunehmendes Angebot vorlegen", appellierte Ilse Schaad, Verhandlungsführerin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), an die öffentlichen Arbeitgeber in Bund und Kommunen. "Das vorliegende Angebot ist nichts anderes als Augenwischerei. Auf ein Jahr gerechnet gleicht die angebotene Lohnerhöhung nicht einmal die von den Arbeitgebern geforderte Arbeitszeitverlängerung aus, von dem seit Jahren überfälligen Inflationsausgleich ganz zu schweigen." mehr

06.03.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Warnstreik: Mindestens 250 KiTas geschlossen

In Stuttgart und den Landkreisen Böblingen, Ludwigsburg und Rems-Murr bleiben heute mindestens 250 Kindertageseinrichtungen geschlossen. "Seit Jahren haben die Beschäftigten unter schlechten Rahmenbedingungen mit überdurchschnittlichem Engagement Kindergärten zu Bildungshäusern weiterentwickelt. Nach vielen Nullrunden wollen die Erzieherinnen und Erzieher, dass ihre gute Arbeit besser bezahlt wird. Die Streikbereitschaft ist hoch", sagte am Donnerstag (06.03) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

06.03.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

GEW: "Wir wollen mehr Geld - Erzieherinnen lassen sich nicht mit Sonntagsreden abspeisen"

"Erzieherinnen und Erzieher lassen sich nicht länger mit Sonntagsreden über 'die große Bedeutung frühkindlicher Bildung' abspeisen. Nach Jahren ohne Lohnerhöhung wollen sie endlich auch in ihrem Geldbeutel spüren, dass ihre Arbeit wertvoll ist", sagte Ilse Schaad, Verhandlungsführerin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf die heutigen Warnstreiks in Deutschland. mehr

05.03.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft