Der Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, Helmut Schwarz, hat mehr Pragmatismus in der deutschen Debatte um eine angemessene Studienfinanzierung angemahnt. Hierzulande werde heftig über die Einführung von Studienbeiträgen gestritten, die bei staatlichen Hochschulen im Jahr maximal bei 1.000 Euro lägen und damit "erheblich unter den Gebühren, die Eltern bereit sind, für einen Platz in einem guten Kindergarten zu bezahlen". Angesichts der Unterfinanzierung der deutschen Universitäten mit öffentlichen Mitteln und angesichts des wachsenden Bedarfs an exzellentem akademischen Nachwuchs stelle sich die Frage, wie teuer eine sehr gute Ausbildung sein dürfe und wer die Kosten tragen solle.
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31.10.2011
Pressemeldung
Deutscher Hochschulverband (DHV)