Der DGB fordert von Bund, Ländern und Hochschulen einen grundlegenden Kurswechsel bei der Schaffung eines einheitlichen Europäischen Hochschulraums. "Es ist schon sonderbar, dass niemand für die schlechte Umsetzung des Bologna-Prozesses verantwortlich sein will. Deshalb brauchen wir einen Bologna-Gipfel, der eine Kurskorrektur festschreibt. Die Bilanz des Bologna-Prozesses ist ernüchternd: Überfrachtete Stundenpläne, teils gestiegene Abbrecherquoten und hohe Hürden auf dem Weg ins Ausland kennzeichnen den Alltag an den Hochschulen. Dafür tragen Bund, Länder und Hochschulen gemeinsam die Verantwortung. Wir brauchen eine grundlegende Reform der Reform", sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock am Montag in Berlin.
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30.11.2009
Pressemeldung
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)