Vor weiteren Kürzungen am achtjährigen Gymnasium hat der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt gewarnt: "In den Lehrplänen ist keine Luft mehr für weitere Kürzungen. Weitere massive Kürzungen würden dem Gymnasium die Luft zum Leben nehmen. Die Verluste hätten dann allein unsere Schüler auszubaden. Privat finanzierte Vorbereitungsjahre vor dem Hochschulstudium würden dann auch bei uns die Regel werden." Schmidt verwies darauf, dass das G8 in etlichen Fächern jetzt bereits die Untergrenze des Zumutbaren erreicht habe: "Die gymnasiale Qualität in den von Klasse acht bis zehn auf drei Wochenstunden gekürzten Kernfächern Mathematik, Deutsch und Fremdsprache zu halten, wird schon jetzt schwer genug sein", betonte Schmidt, "denn damit liegt Bayern schon heute hinter anderen Bundesländern."
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06.12.2007
Pressemeldung
Bayerischer Philologenverband (bpv)