Teilzeit

Allensbach Familienmonitor vorgestellt - Start des Aktionsprogramms Kindertagespflege

"Die Lebenseinstellungen sind nicht ein für alle mal in Stein gemeißelt: Die Bevölkerung versteht, dass junge Mütter und Väter heute neue Lebenspläne verfolgen und hält sie für richtig. Mütter - auch mit kleinen Kindern - wollen arbeiten. Väter wollen Zeit für ihre Kinder haben. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist zum Topthema unserer Gesellschaft geworden", sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen zum heute veröffentlichten Allensbach Familienmonitor. "Der messbare Stimmungswandel gibt allen Schubkraft, die konsequent daran arbeiten, dass Deutschland familienfreundlicher wird. Mit dem Aktionsprogramm Kindertagespflege und der Ausweitung unseres Förderprogramms für Kinderbetreuungsangebote der Betriebe wollen wir das Tempo hoch halten", sagt von der Leyen. mehr

04.09.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Wissenschaftsministerin will beruflich Qualifizierten Hochschulzugang erleichtern - BaföG über das 30. Lebensjahr hinaus zahlen

In Sachsen soll zukünftig mehr beruflich Qualifizierten der Weg in die Hochschulen erleichtert werden. "Durchlässigkeit im Bildungssystem darf nicht vor der Hörsaaltür halt machen. Gut qualifizierten und hochmotivierten Facharbeitern oder Erzieherinnen muss der berufliche Aufstieg durch ein Studium möglich sein. Wer sich nicht schon in der Schule für ein Studium entscheidet, sollte eine zweite Chance nach der Berufsausbildung bekommen. Wirtschaft und Gesellschaft benötigen mehr hochqualifizierte Fachleute", so Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange. Ziel müsse es sein, die Hochschulen für beruflich Qualifizierte ohne Abitur zu öffnen und deren Anteil – der derzeit bei unter einem Prozent liegt - in den kommenden Jahren zu verdreifachen. mehr

03.09.2008 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

GEW: "Miserables Zeugnis für die Bildungsrepublik Deutschland"

"Der Nationale Bildungsbericht 2008 stellt der 'Bildungsrepublik Deutschland' ein miserables Zeugnis aus: Die Zahl der Jugendlichen ohne Schulabschluss ist erschreckend hoch. Hauptschüler haben nach wie vor kaum Chancen, einen Platz in Ausbildung und Beruf zu ergattern. Unser gegliedertes Schulsystem erweist sich als Rutschbahn, auf der soziale Auslese 'nach unten' bestens funktioniert. Wir müssen endlich die zentralen Probleme unseres Bildungswesen - Bildungsarmut, Pädagogenmangel und die chronische Unterfinanzierung - angehen", erklärte der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Thöne, mit Blick auf die heutige Sitzung des Bundeskabinetts. "Wenn Kanzlerin Angela Merkels (CDU) Initiative mehr sein soll, als eine PR-trächtige Sommerwanderung mit anschließendem Fototermin auf dem Bildungsgipfel, muss sie in all diesen Bereichen belastbare und verbindliche Vereinbarungen mit den Ländern treffen", erklärte Thöne. mehr

03.09.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Erstmals mehr als 80 000 Beschäftigte an den Hochschulen des Landes

An den Hochschulen des Landes Baden-Württemberg waren 2007*) insgesamt rund 80 200 Personen beschäftigt (ohne studentische Hilfskräfte). Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes waren das 5 Prozent oder rund 3 500 Personen mehr als im Vorjahr. Damit setzte sich der positive Trend der letzten Jahre beim Hochschulpersonal verstärkt fort und es wurde erstmals die Schwelle von 80 000 Beschäftigten überschritten. Vor 10 Jahren arbeiteten an den Hochschulen des Landes noch 69 100 Personen. Besonders im wissenschaftlichen (einschließlich künstlerischen) Bereich war gegenüber dem Vorjahr ein überdurchschnittlicher Zuwachs von fast 7 Prozent auf 41 300 Personen zu beobachten. Im Dienstleistungsbereich, zu dem beispielsweise das technische Personal, das Verwaltungs- und Pflegepersonal, die Auszubildenden oder das Bibliothekspersonal gehören, fiel die Zunahme mit 2 Prozent auf 38 900 Personen dagegen deutlich niedriger aus. Auch langfristig gesehen sind die Wissenschaftler an den Hochschulen immer stärker vertreten. So nahm deren Zahl seit 1998 um fast 10 000 oder 31 Prozent zu, während im Dienstleistungsbereich nur 1 300 mehr Beschäftigte gezählt wurden (+4 Prozent). mehr

03.09.2008 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Gemeinsame Erklärung der Niedersächsischen Kultusministerin, des dbb beamtenbundes und tarifunion landesbund niedersachsen sowie des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt

Die dauerhafte Sicherstellung der Unterrichtsversorgung sowie die Schaffung angemessener und verlässlicher Rahmenbedingungen für die Lehrerinnen und Lehrer sind ein besonderes Anliegen der Niedersächsischen Kultusministerin, des dbb beamtenbund und tarifunion landesbund niedersachsen und des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt. Deshalb begrüßen die Unterzeichner, dass flexible und rechtlich abgesicherte Rahmenbedingungen für die Ausgleichsphase des verpflichtenden Arbeitszeitkontos – unter Wahrung der Interessen der Lehrkräfte – festgelegt worden sind, die auch die Belange der Unterrichtsversorgung nicht außer Betracht lassen. Die gemeinsamen Anstrengungen und der konstruktive Dialog haben zu einem sachgerechten Ergebnis geführt. mehr

03.09.2008 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

VBE: Mehr Einstellungen durch erhöhten Bedarf möglich

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg begrüßt es, dass ab dem kommenden Schuljahr etliche Lehrer eine Stunde pro Wo­che weniger unterrichten müssen, da diese die dem Land fünf Jahre lang als Vorgriffsstunde zur Verfügung gestellte Zeit nun zurück erhalten. Durch den erhöhten Bedarf an Lehrerstunden könnten jetzt - auch bei zu­rückgehenden Schülerzahlen - mehr junge Pädago­gen eingestellt werden. mehr

02.09.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Bildungsgewerkschaft zum SPD-Papier "Aufstieg durch Bildung"

Die Richtung des SPD-Papiers "Aufstieg durch Bildung - Chancengleichheit und wirtschaftlicher Wohlstand" stimme, urteilt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Das Programm hat der SPD-Parteivorstand heute beschlossen. "Jetzt muss die SPD zeigen, dass sie es mit ihren Ankündigungen Ernst meint und sich an die politische Umsetzung machen. Die meisten Vorhaben stehen und fallen mit einer soliden Finanzierung. Für Merkels Bildungsgipfel am 22. Oktober haben die mitregierenden Sozialdemokraten eine klare Vorgabe gemacht", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne in Frankfurt a.M.. mehr

01.09.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Staatssekretär Birk betont Bedeutung von lebenslangem Lernen und wissenschaftlicher Weiterbildung

"Wissenschaftliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen sind zentrale gesellschaftliche Herausforderungen. Bildung und Wissen sind entscheidende Wettbewerbsfaktoren für den Einzelnen und die Gesellschaft", sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Dietrich Birk, am 29. August in Stuttgart. mehr

29.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Bildungsgewerkschaft zur Bildungsreise von Kanzlerin Merkel: Bundesrepublik braucht "nationale Bildungsstrategie"

"Gesucht sind Lösungen für die Herausforderungen, vor denen das deutsche Bildungswesen steht", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit Blick auf die heute beginnende Bildungsreise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Er gab der Hoffnung Ausdruck, dass die Kanzlerin vor Ort viele wichtige Erfahrungen sammle, die sich "in einer Handlungsstrategie zur Rettung und Verbesserung des Bildungssystems niederschlagen. Für eine PR-Veranstaltung zur Vorbereitung des 'Bildungsgipfels' im Oktober ist die Lage zu ernst". mehr

21.08.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Am Donnerstag sind für 71 000 Bremer Schülerinnen und Schüler die Sommerferien zu Ende

Zahlen öffentliche Schulen allgemein: Für rund 71 000 Schülerinnen und Schüler beginnt am Donnerstag, 21. August, an 150 öffentlichen Schulen in der Stadt Bremen das neue Schuljahr. Darunter sind 3.900 Schulanfänger. Die Mehrzahl der Einschulungen haben die Grundschulen auf Montag, den 25. August, gelegt. Noch finden 51 der insgesamt 78 Einschulungen zum Wochenbeginn statt. Auf Anregung von Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper soll aber im darauf folgenden Schuljahr 2009/2010 der Samstag der verbindliche Einschulungstag werden. 4 750 Lehrerinnen und Lehrer unterrichten an den Schulen. Zusätzlich erteilen 323 Referendarinnen und Referendare Ausbildungsunterricht an den Schulen. Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper wünscht allen Schülern, Lehrern und dem Schulpersonal einen guten Start. mehr

20.08.2008 Pressemeldung Bremen Senatorin für Wissenschaft und Häfen