60 Jahre soziale Marktwirtschaft

1947 prägte der Ökonom und spätere CDU-Politiker Alfred Müller-Armack den Begriff der sozialen Marktwirtschaft. 60 Jahre später steckt der Versuch, den freien Markt mit einer sozialen Absicherung des Einzelnen zu verbinden, in der Krise: Die stetig steigenden Kosten für Soziales lassen sich nicht mehr ausgleichen. Ein neues Unterrichtsmagazin mit dem Titel "Marktwirtschaft. Frei und sozial?" setzt sich mit diesem Problem nun schülergerecht auseinander – ein Ergebnis der bewährten Zusammenarbeit von Spiegel und Ernst Klett Verlag.

16.01.2007 Pressemeldung Ernst Klett Verlag GmbH

Das Konzept der sozialen Marktwirtschaft, so sein Begründer Alfred Müller-Armack 1947 in seinem Buch "Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft", verpflichtet den Staat sowohl auf die Wettbewerbssicherung als auch auf soziale Leistungen. Mit der Politik Ludwig Erhardts wurde diese Idee unter dem Motto "Wohlstand für alle" in die Tat umgesetzt. Noch heute sind die Menge und Höhe der sozialen Leistungen des deutschen Staates im europäischen Vergleich überdurchschnittlich hoch.

Veränderungen in der Wirtschaft, vor allem die zunehmende Globalisierung, sorgen nun dafür, dass sich die soziale Marktwirtschaft in ihrer heutigen Form nicht mehr finanzieren lässt. Die Ausgaben für Soziales steigen deutlich schneller als die Einnahmen, die dafür zur Verfügung stehen. Gesundheitsreform, Renten-Nullrunde oder Mehrwertsteuererhöhung sind Versuche, dem Bürger zu verdeutlichen, dass er künftig mit weit weniger staatlichen sozialen Leistungen auskommen muss. Ist diese Entwicklung alternativlos?

Da diese Frage vor allem die junge Generation betrifft, die das Unterrichtsmagazin "Marktwirtschaft" anspricht, versucht das Heft möglichen Antworten nachzugehen und zukünftige Wege gegenüberzustellen. Die Ursachen der Krise werden ebenso hinterfragt wie die Interessen, die den Reformvorschlägen zugrunde liegen. Ein historischer Exkurs rundet das Thema ab.

Bilder, Grafiken und kurze Texte stellen das anspruchsvolle Thema anschaulich dar. Politiker und Wirtschaftsexperten kommen zu Wort, angefangen bei Benjamin Franklin, einem der Gründungsväter der USA, über Ludwig Erhardt, den zweiten deutschen Bundeskanzler, bis hin zum amtierenden Bundespräsidenten Horst Köhler. Diskussionsansätze und Leseaufträge am Ende jeden Kapitels runden die Darstellung ab und sind eine wertvolle Hilfe für Lehrer, die das Thema im Unterricht behandeln wollen. Darüber hinaus wendet sich das Heft an jeden, der sich grundlegend über das Thema der Marktwirtschaft und ihre Zukunft in Deutschland informieren will.

"Marktwirtschaft. Frei und sozial?" ist im Rahmen der Reihe Spiegel@Klett erschienen und für 5,80 € (ISBN 978-3-12-065516-9) erhältlich. Auf Anfrage schicken wir Ihnen gerne Rezensions- und Verlosungsexemplare zu.

Mehr Informationen zu den Unterrichtsmagazinen finden Sie unter www.klett.de und www.spiegel.de/schulspiegel unter dem Link "Unterrichtsmagazine".

Ansprechpartner

Ernst Klett Verlag GmbH
Anja Vrachliotis
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
Telefon: +49 711 6672-1166
E-Mail: pr@klett.de
Web: www.klett.de/


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