An Bildung wird nicht gespart - Koalitionsvereinbarung wird erfüllt – Lehrerstellen stehen zur Verfügung
"An Bildung wird nicht gespart. Für den Bildungsbereich stehen für das Jahr 2011 die Lehrerplanstellen, die nach dem ersatzlosen Wegfall des neunjährigen Gymnasiums im Sommer 2011 und aufgrund der rückläufigen Schülerzahlen eingezogen werden könnten, weiterhin zu Verfügung", fasst Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle die Ergebnisse des Ministerrats zusammen. Dabei handelt es sich um mehr als 2.000 Lehrerstellen. Mit diesem Beschluss hält die CSU/FDP-Koalition hinsichtlich der Lehrerstellen das Versprechen, das sie in der Koalitionsvereinbarung gegeben hat, nämlich 1.000 Lehrerstellen pro Jahr zusätzlich bereitzustellen "Wir können damit z.B. die Ganztagsangebote sichern und weiter ausbauen", so Minister Spaenle.
12.11.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und KultusDie zum Ausgleich der ersten Stufe der Rücknahme der Arbeitszeitverlängerung 2012 notwendigen Planstellen für Lehrkräfte werden im Doppelhaushalt 2011/2012 im erforderlichen Umfang bereit gestellt. Auf der Basis des Kabinettsbeschlusses von St. Quirin laufen gegenwärtig die Haushaltsverhandlungen. Erst an deren Ende steht fest, wie der Doppelhaushalt 2011/2012 genau aussehen wird.
"SPD-Politiker Hans-Ulrich Pfaffmann übt sich auch mit seiner heutigen Pressekonferenz in der Wahrsagerei", so Minister Spaenle. Die Probleme dieser Beschäftigung kannten bereits die Bewohner des Römischen Reichs in der Antike. Die Auguren haben sich häufig geirrt.
Geirrt hat sich der SPD-Politiker Pfaffmann jedenfalls schon in einer Behauptung zur Anzahl der großen Klassen an Gymnasien und Realschulen. Die Zahl der Klassen über 30 Schüler an Realschulen und Gymnasien konnte nämlich zum vergangenen Jahr deutlich gesenkt werden.
Dem Kultusministerium ist es gelungen, so Minister Spaenle abschließend, die individuelle Förderung auszubauen. So wurden und werden die Ganztagsschulen konsequent ausgebaut, die durchschnittliche Klassenstärke konnte gerade an Grund- und Haupt-/Mittelschulen weiter reduziert werden. Außerdem wurden zusätzliche Förderstunden an Grund-, Haupt-/Mittelschulen und Realschulen eingeführt.
Keine Kommentare vorhanden