Antisemitismus an Schulen ist inakzeptabel
Brandenburgs Bildungsministerin Martina Münch hat angekündigt, die Vorfälle an der Carl-von-Ossietzky-Oberschule in Werder (Landkreis Potsdam-Mittelmark) und der Johannes R. Becher-Oberschule in Erkner schnell und umfassend aufzuklären.
30.09.2011 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg"Antisemitische Beschimpfungen und Bedrohungen oder abfällige Bemerkungen gegenüber Vertretern jüdischer Einrichtungen an unseren Schulen sind absolut inakzeptabel." Ministerin Münch: Ich nehme diese Vorwürfe sehr ernst und werde dafür sorgen, dass sie aufgeklärt und aufgearbeitet werden.
Das Land Brandenburg engagiert sich insbesondere im Rahmen des Handlungskonzepts "Tolerantes Brandenburg" seit Jahren gegen Antisemitismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Das "Demokratie-Mobil" der Koordinierungsstelle "Tolerantes Brandenburg" war heute an der Ossietzky-Oberschule in Werder, um das Gespräch mit Lehrern und Schülern zu suchen.
Bildungsministerin Münch begrüßt das Engagement des Jüdischen Museums Berlin mit dem Projekt "on.tour Das Jüdischen Museum Berlin macht Schule". "Wir brauchen solche Projekte, in denen Schülerinnen und Schüler in persönlichen Begegnungen deutsch-jüdische Geschichte entdecken können und einen Einblick in die Vielfalt der jüdischen Lebenswelt erhalten*, so Münch. "Für dieses wichtige Engagement danke ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jüdischen Museums ausdrücklich."
Weiterführende Links
- Tagesspiegel: Antisemitische Parolen an der Oberschule
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