Nordrhein-Westfalen

Arbeitsgespräch zu G8

"Wir sind unserem Ziel, den Druck beim verkürzten G8-Abitur heraus zu nehmen, einen deutlichen Schritt näher gekommen", erklärte heute Schulministerin Sylvia Löhrmann in Düsseldorf.

08.10.2010 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Am Donnerstagnachmittag waren rund 30 Vertreterinnen und Vertreter von Lehrer-, Eltern- und Schülerverbänden, sowie Schulleitungen zusammen gekommen und hatten über mögliche Erleichterungen beim verkürzten Bildungsgang zum Abitur gesprochen. "Es war ein sehr intensives, konstruktives und auf Ergebnisse ausgerichtetes Gespräch", sagte Ministerin Löhrmann. "Allen Beteiligten ist sehr daran gelegen, zu guten Lösungen zu kommen."

In ersten Punkten wurden gestern bereits Ergebnisse erzielt. So sollen die mit dem G8 eingeführten zusätzlichen Förderstunden künftig von den Schulen flexibler für individuelle Förderung einzelner Schülerinnen und Schüler genutzt werden können. Die Hausaufgaben sollen generell stärker zu Schulaufgaben weiter entwickelt und in einen flexibleren Ganztag integriert werden. Die Lehrpläne sollen noch einmal auf Kürzungsmöglichkeiten hin untersucht werden, die so erfolgen, dass sie die Studierfähigkeit der Jugendlichen nicht beeinträchtigen. Schulministerin Löhrmann sagte: "Ich bin froh, dass wir mögliche Entlastungen, die den Druck beim verkürzten Bildungsgang zum Abitur herausnehmen können, jetzt gemeinsam anpacken. Alle Beteiligten wollen dazu beitragen, dass diese vereinbarten Maßnahmen verbindlich an allen Gymnasien wirksam werden. Dies wird entscheidend dazu beitragen, dass die Akzeptanz des G8 steigen wird." Ministerin Löhrmann dankte ausdrücklich allen Beteiligten für die gute Gesprächsatmosphäre und die zielorientierte Arbeit."


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