Bayerische Landessieger des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten können nun auf Bundespreis hoffen

Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber ehrt heute in der Würzburger Residenz die 33 bayerischen Preisträger, die mit ihren Beiträgen zu "Helden der Lokalgeschichte" beim 21. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten die Jury für sich gewinnen konnten. "Die Arbeiten stellen uns Personen vor, die für Werte wie Menschlichkeit, Verantwortung und Zivilcourage eingetreten sind. Sie zeigen uns, dass ,Helden' nicht immer strahlende Figuren sein müssen, im entscheidenden Augenblick aber den Mut und die Kraft haben, über sich selbst hinauszuwachsen. Auch heute brauchen wir ,Helden', die sich für Werte und Menschen einsetzen", knüpfte der Staatssekretär die Verbindung zwischen Geschichte und Gegenwart.

01.10.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

118 Beiträge von insgesamt 768 Schülerinnen und Schülern aus ganz Bayern wurden beim Geschichtswettbewerb eingereicht. Die besten 16 werden heute als Landessieger ausgezeichnet und erhalten 250,- €. Sie haben nun die Chance auf einen von 50 Bundespreisen. Weitere 17 Beiträge erhalten heute einen Förderpreis von 100,- €. Der Wettbewerb stand unter dem Motto "Helden: verehrt - verkannt - vergessen" und rief dazu auf, sich mit lokalen Heldenbildern auseinanderzusetzen. Von Frauenrechtlerinnen des 19. Jahrhunderts über stille Helden im Nationalsozialismus bis zu Umweltaktivisten der 1980er Jahre reichen die Beispiele, die die Teilnehmer erforschten.


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