Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider würdigt beim Landesschulbeirat die Ergebnisse der Arbeitsgruppe "Elternrechte" für die Neuordnung der Schulordnungen

Die Rechte der Eltern sollen in den neuen Schulordnungen des Freistaats Bayern gestärkt werden. Dies wurde bei der 63. Sitzung des Landesschulbeirats am heutigen Mittwoch in München deutlich. Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider begrüßte dabei die Ergebnisse der Arbeitsgruppe "Elternrechte", die im Umfeld der Beratungen zur neuen Gymnasialen Schulordnung konkrete Vorschläge unterbreitet hatte. "Die geplanten erweiterten Elternrechte sind ein Symbol für die praktizierte Erziehungspartnerschaft an den Schulen", bewertete Minister Schneider die Arbeitsergebnisse.

14.03.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die Arbeitsgruppe schlägt zum Beispiel vor, dass Veranstaltungen der ganzen Schule, die Festlegung der Unterrichts- und Pausenzeiten und die Sprachenfolge an Schulen nur mit Zustimmung der Eltern getroffen werden sollen.

Der Arbeitsgruppe haben Vertreter von Eltern- und Lehrerschaft, der Direktoren und der Ministerialbeauftragten angehört. Noch offene Fragen sollen in einem Gespräch zwischen Vertretern des Ministeriums und der Elternverbände geklärt werden.

INITIATIVE ZUR PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG ALS CHANCE

Die Initiative zur Persönlichkeitsentwicklung der Staatsregierung bietet für Kultusstaatssekretär Karl Freller die Chance, die Bedeutung der Persönlichkeitsentwicklung an den Schulen verstärkt in den Blick zu nehmen. Staatssekretär Freller: "Gerade die Kindheit und die Jugend sind die Phasen, in der die Persönlichkeit sich am stärksten entwickelt." Die neue Realschulordnung, die zum kommenden Schuljahr in Kraft treten wird, überträgt, so Staatssekretär Karl Freller, den Realschulen mehr Verantwortung. Die ist neben der neuen gymnasialen Schulordnung ein Beleg dafür, dass das Kultusministerium den Schulen mehr Selbständigkeit zuweist.


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