Bayerns Kultusministerium zum "Sofortprogramm" der LEV
Das Bayerische Kultusministerium nimmt zum Sofortprogramm der LEV an Gymnasien wie folgt Stellung:
11.02.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und KultusKultusminister Schneider nimmt die Erfahrungen und Rückmeldungen von Lehrkräften, Eltern und Schülern mit dem bayerischen Gymnasium ernst. Im Oktober z.B. hat der Minister eine Erhebung bei den Lehrkräften der einzelnen Fächern durchführen lassen, um zu ermitteln, ob und in welchen Fächern und Jahrgangsstufen der Lehrplan nicht wie beabsichtigt umgesetzt werden kann.
Für die große Mehrheit aller Lehrkräfte der Gymnasien lässt sich bei den meisten Fächern der Lehrplan umsetzen. Minister Schneider hat den Auftrag erteilt, in denjenigen Fächern, in denen der Stoff nach Einschätzung von Lehrkräften nicht zu leisten ist, die Inhalte zu reduzieren. Entscheidungen werden bis Ostern fallen und im neuen Schuljahr bereits umgesetzt.
Bei der Versorgung der Gymnasien mit Lehrkräften kann Kultusministerium allein für das kommende Schulhalbjahr 400 neue Lehrkräfte an Gymnasien einstellen; das sind 200 mehr als im September 2008. Bereits seit zwei Jahren können Grundschullehrkräfte an Gymnasien eingesetzt werden, die Entscheidung liegt bei den Schulleitern. An einigen Schulen wird dies schon praktiziert.
An allen Schulen müssen die Schülerinnen und Schüler Leistung erbringen. Einen Freibrief für Schüler des Gymnasiums - unabhängig von Ihrer Leistung vorzurücken - kann es nicht geben. Es geht um die Verantwortung, die das Kultusministerium gegenüber den Schülerinnen und Schülern hat, von denen nach der Schule ein solides Fundament an Bildung erwartet wird.
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