Bildungs- und Jugendminister Rupprecht empfiehlt Schulen, den Einrichtungen der Jugendarbeit und der politischen Bildung den Besuch des Films "DAS LEBEN DER ANDEREN"
Das Medium Film ist ein besonderer Lernort für Jugendliche. Er hat eine hohe Akzeptanz und nimmt in ihrem Leben einen großen Stellenwert ein. Vor diesem Hintergrund regt Minister Rupprecht bei den Lehrerinnen und Lehrern an: "Nutzen Sie die Möglichkeit, die der Film 'Das Leben der anderen' bietet in den Fächern Geschichte, Politische Bildung, LER. Der Film kann hervorragend den Unterricht ergänzen. Das, was Lehrbücher und Vorträge nur schwer vermitteln können, wird auf der Leinwand in beeindruckender Weise fass- und greifbar abgebildet." "Das Leben der anderen" ist ein geeigneter Film, um das Leben der Menschen in der DDR mit ihren totalitären Ausprägungen zu verstehen.
02.04.2006 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg"Unsere Kinder und Enkel haben ein Recht darauf, die Geschichte ihres Landes mit ihren Licht- und Schattenseiten kennen zu lernen. Um in der Demokratie stark zu sein, sie gestalten zu können und um Zivilcourage tatsächlich zu leben, brau-chen Jugendliche auch das Wissen darüber, wie die DDR-Diktatur funktionierte, wie und warum Menschen zu Verrätern wurden und wie andere auch unter schwierigen Bedingungen aufrecht blieben", erklärt Jugend- und Bildungsminister Rupprecht. "Viele, auch ich, haben der DDR eine gute Ausbildung zu verdanken, haben sich in der DDR heimisch gefühlt. Doch der Schatten der allgegenwärtigen Staatsmacht war überall, viele haben deshalb auch die Auswüchse der DDR kennen gelernt, die Unterdrückung von freier Meinungsäußerung und die Verfolgung Andersdenkender. Eine konsequente Auseinandersetzung mit dem DDR-Unrecht ist für künftige Generationen deshalb unerlässlich und muss an Schulen und Jugendbildungsstätten ihren gebührenden Platz erhalten. Ich würde mich sehr freuen, wenn der Film und die Diskussion über ihn bei den Schülerinnen und Schülern die Auseinandersetzung mit der jüngsten Vergangenheit fördern."
Der Film erhielt von der Filmbewertungsstelle wegen seines bemerkenswert authentischen Zeitbildes das höchste Prädikat, "Besonders wertvoll". Er wurde mit Mitteln des Landes durch Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert. Sowohl das Filmheft der Bundeszentrale für politische Bildung als auch das Filmbuch, das im März erscheint, können von Lehrerinnen und Lehrern als Unterrichtshilfe und zur Unterrichtsvorbereitung herangezogen werden.
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