Bildungsminister Rupprecht eröffnet Landesfinale des Wettbewerbs "Jugend debattiert"
Bildungsminister Holger Rupprecht hat heute in der Potsdamer Staatskanzlei das Landesfinale des bundesweiten Wettbewerbs "Jugend debattiert" eröffnet. Der Wettbewerb findet seit 2002 statt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. "Jugend debattiert" soll zum qualifizierten Mitreden und Mitgestalten in der Demokratie anregen und die Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen in der Gesellschaft fördern.
30.03.2007 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg"Die Debatte gehört zur Demokratie ganz untrennbar hinzu. Demokratie ist eine Kultur des Ausgleichs, die nur dann wirklich funktioniert, wenn jeder, besser: wenn jede Interessengruppe ihre Auffassung, ihre Ansprüche vorträgt", sagte Rupprecht bei seiner Begrüßung der Teilnehmer. "Dieser Wettbewerb hilft Jugendlichen gleichermaßen, eine Meinung zu bilden und sie zu artikulieren sowie die eigene Persönlichkeit durch sprachliche Bildung weiterzuentwickeln."
Insgesamt beteiligten sich landesweit 1.800 Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 8 an "Jugend debattiert". Im Landesfinale waren 32 Teilnehmer vertreten. Die beiden besten Teilnehmer werden das Land im Juni beim Bundeswettbewerb in Berlin vertreten. Der Wettbewerb ist ein Projekt der Heinz Nixdorf Stiftung und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg sowie des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB).
Der Schülerwettbewerb folgt klaren Regeln. Debattiert wird jeweils zu viert über praktische Fragen. Jeder hat zu Beginn zwei Minuten ungestörte Redezeit. An-schließend folgen zwölf Minuten freie Aussprache. Für das Schlusswort steht jedem Teilnehmer eine Minute zur Verfügung. Eine Jury bewertet Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft der Schüler.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.jugend-debattiert.ghst.de
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