Berlin

Bildungssenator Zöllner zum Welttag des Lehrers: "Ein anstrengender, aber wunderschöner Beruf"

"Der Lehrerberuf ist ein anstrengender, aber wunderschöner Beruf" erklärt Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung zum 5. Oktober, dem Welttag des Lehrers. "In kaum einem anderen Beruf stellt sich die Sinnfrage so wenig wie in diesem: Jeder Tag, an dem ein Kind gefördert werden kann im Begreifen seiner Welt und im Eröffnen neuer Horizonte ist ein gewonnener Tag."

05.10.2011 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Zöllner wies zugleich darauf hin, dass Berlin weiterhin stark an Bewerbungen von Lehrkräften interessiert sei, um den großen Bedarf decken zu können. Dies gelte für nahezu alle Fächer und Schularten, für Grundschulen und Sekundarschulen. Zöllner ermutigte in diesem Zusammenhang auch ausdrücklich Männer, sich um Stellen in den Grundschulen zu bemühen: "Das Thema Gleichstellung kann man in Grundschulen auch als Männerförderung interpretieren", sagt Zöllner mit Blick auf den Welttag des Lehrers 2011, der im Zeichen der Geschlechtergerechtigkeit steht. An deutschen Grundschulen sind weit überwiegend Lehrerinnen tätig, Männer spielen nur eine Minderheitenrolle. In Berlins Grundschulen sind 86 Prozent der Lehrkräfte weiblich und 14 Prozent männlich.

An allen öffentlichen allgemein bildenden und beruflichen Schulen Berlins waren im vergangenen Schuljahr insgesamt 27.370 Lehrerinnen und Lehrer tätig. (Stand 1.11.2010)

Hintergrund:
Die UNESCO hat 1994 den 5. Oktober zum Welttag des Lehrers ausgerufen. Er erinnert an die ILO/UNESCO-Empfehlung über die Stellung der Lehrer/innen (1966) und die bedeutende Rolle der Lehrer für qualitativ hochwertige Bildung. Ziel des Welttags ist es, auf die verantwortungsvolle Aufgabe von Lehrern aufmerksam zu machen und das Ansehen der Lehrer weltweit zu steigern.

Der Welttag steht in diesem Jahr im Zeichen der Geschlechtergleichheit. (vgl. www.unesco.de/)

www.unesco.de/uho_1011_weltlehrertag.html


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