Bundesweites Zentralabitur weiter auf der Tagesordnung
(bikl.de) Die neue Präsidentin der Kultusministerkonferenz Annegret Kramp-Karrenbauer und Bundesbildungsministerin Annette Schavan haben sich für ein bundesweites Zentralabitur ausgesprochen.
27.12.2007 ArtikelDie Abiturprüfungen müssten im Niveau überall vergleichbar sein, erklärte Annette Schavan gegenüber AP. Die Bundesbildungsministerin hatte bereits mehrfach für ein bundesweites Zentralabitur plädiert. Zuletzt hatte sie dies nach Entscheidung der Kultusministerkonferenz für bundeseinheitliche Abitur-Bildungsstandards im Oktober 2007 noch einmal bekräftigt. "Die Vereinbarung über einheitliche Bildungsstandards kann nur ein erster Schritt sein auf dem Weg zu einem einheitlichen Abitur", hatte sie damals erklärt.
Ähnlich argumentiert jetzt auch die saarländische Kultusministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, die mit Beginn des Jahres 2008 die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz übernimmt. Das Thema werde auf der Tagesordnung bleiben, so Kramp-Karrenbauer gegenüber AP. Man könne sich durchaus überlegen, ob man die Standards auch mit einem Pool aus gemeinsam entwickelten Aufgaben erreichen könne, bis hin zu der Frage, wie Prüfungen ablaufen sollten. Der Pisa-Koordinator bei der OECD, Andreas Schleicher, hat laut AP Überlegungen für die Einführung eines Zentralabiturs in Deutschland begrüßt.
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