Die Übergangszahlen zeigen: Ganztagshauptschulen werden von den Eltern angenommen
Die Übergangsquoten von der Grundschule zu den weiterführenden Schulen zeigen 2008 im Vergleich zum Vorjahr bei Gymnasien (konstant 38,6 Prozent) und Realschulen (28,6 auf 28,4 Prozent) eine stabile Entwicklung. Die Übergangsquote zur Gesamtschule ist von 16,9 auf 17,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Dies entspricht einem Plus von 48 Schülern.
20.01.2009 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-WestfalenDie Entwicklung der Übergangsquote für die Gesamtschule bewegt sich dabei im Mittelwert der vergangenen Jahre. Sie lag im Jahr 2005 bei 17,6 Prozent und im Jahr 2006 bei 17,4 Prozent. Die Gesamtschule profitiert hier insgesamt von Anmeldeüberhängen, die in den vergangenen Jahren nicht aufgenommen werden konnten.
Bei den Hauptschulen gibt es 2008 im Vergleich zum vorigen Jahr einen leichten Rückgang von 15,1 auf 14,5 Prozent. Allerdings zeigen hier die von der Landesregierung ergriffenen Maßnahmen Wirkung. Dort, wo eine Hauptschule im Ganztagsbetrieb geführt wird, bleiben die Anmeldezahlen stabil oder steigen sogar. Die Übergangsquote von der Grundschule zu erweiterten Ganztagshauptschulen steigt 2008 im Vergleich zum Vorjahr von 3,3 auf 5,0 Prozent.
Sommer: "Diese Zahlen zeigen: Ganztagshauptschulen werden von den Eltern angenommen, die eingeleiteten Maßnahmen zur Stärkung der Hauptschulen zeigen Wirkung. Die Übergangszahlen sind ein Ansporn für uns, die Qualitätsoffensive Hauptschule fortzusetzen und zu intensivieren. Hierzu gehört auch, weitere Hauptschulen in den Ganztagsbetrieb zu führen. Damit machen wir die Hauptschule zu einem stabilen Pfeiler des gegliederten Schulsystems."
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