DPhV zum so genannten bundesweiten Bildungsstreik: Linksgesteuerter Aktionismus ohne Nachhaltigkeit
Trotz teilweise berechtigter Anliegen sieht der Deutsche Philologenverband den in dieser Woche in einigen Bundesländern ausgerufenen Bildungsstreik sehr kritisch.
15.06.2009 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)"Es ist schade, dass einzelne berechtigte Forderungen der Veranstalter wie eine ausreichende öffentliche Finanzierung des Bildungssystems ohne Einflussnahme der Wirtschaft konterkariert werden durch einseitige ideologische Forderungen nach Einführung einer Einheitsschule bzw. problematische Aktionsformen wie Unterrichtsboykott und fingierte Banküberfälle", so der DPhV-Bundesvorsitzende Heinz-Peter Meidinger.
Nach Erkenntnissen des DPhV liegt dies unter anderem an der aktiven Unterwanderung von Streikunterstützungsforen durch linksradikale Gruppen. Auf der bundesweiten Unterstützerliste stünden so unter anderem Organisationen wie anarchistisch-syndikalistische Jugendgruppen, die Assoziation marxistischer Studierender, die Linksjugend, linksextreme Jugendgruppen wie "Revolution", Rote Antifa und SDAJ.
"Hier wird und wurde eine Chance verschenkt, in der Folge des Bildungsgipfels das gemeinsame Ziel einer besseren Ausstattung unserer Schulen und Hochschulen in den Mittelpunkt zu rücken. Ich vermute, dass der Aktionismus des so genannten Bildungsstreiks schnell verpuffen und ohne langfristige Wirkungen bleiben wird ", sagte Meidinger.
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