Dreigliedriges Schulsystem auch problematisch für Gymnasiasten
(redaktion/pm) Auch Gymnasiasten leiden unter dem gegliederten Schulsystem, erklärten jetzt die Gymnasialeltern Bayern e.V. (GyB). Damit wollen sie unter anderm dem Eindruck entgegentreten, die meisten bayerischen Eltern würden "den bayerischen Weg in der Bildungspolitik" gemeinsam mit dem Kultusministerium gehen.
26.09.2008 Bayern ArtikelStändig und selbst in den Hochphasen der Pubertät, so die Vorsitzende des Verbands, Ulrike Köllner, seien die Schüler davon bedroht, nach unten durchgereicht zu werden - teilweise sehr rasch über die Realschule in die Hauptschule. "Solange Lehrkräfte verpflichtet sind, alle Schülerinnen und Schüler im Gleichschritt entlang des Lehrplans marschieren zu lassen und auszusortieren, wer nicht mitkommt, kann und wird sich die Lern- und Lehrkultur in unseren Schulen nicht ändern", so Köllner.
Dass das Kultusministerium nicht einmal dort, wo alle Beteiligten es wünschten, Abweichungen von der Dreigliedrigkeit der Schule zuließe, beweise nichts als ideologische Verbohrtheit und sei mit dem Wohl der Schülerinnen und Schüler nicht vereinbar.
- Der schnelle Weg vom Gymnasium auf die Hauptschule
- Kultusministerium instrumentalisiert Elternvertreter
Weiterführende Links
- GyB Gymnasialeltern Bayern e. V.
- Elternzeitung des Bayerischen Kultusministeriums (pdf)
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