Ein-Euro-Jobs im Klassenzimmer?
(bikl) Von Ein-Euro Jobs in einer bayerischen Schule berichtet heute die Süddeutsche Zeitung (SZ). Um wochenlangen Unterrichtsausfall zu verhindern, hatte ein bayerisches Gymnasium zu dieser Notlösung gegriffen.
19.04.2007 Bayern ArtikelZunächst halfen zwei "pädagogische Hilfskräfte" für 15 bis 20 Wochenstunden an dem Gilchinger Gymnasium aus. Mal übernahmen sie eine Aufsicht, mal eine Vertretung, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Inzwischen gebe es noch eine Kinderpflegerin, die aushelfe.
Ein Modell, mit dem sich etliche Eltern nicht anfreunden mochten. Sie wandten sich an Bayerns Kultusminister Schneider; die Antwort allerdings stellte sie nicht gerade zufrieden. Die Schule hab alles Mögliche getan, um einen weitergehenden Unterrichtsausfall in der Klasse zu vermeiden. Das Gymnasium habe zwei Ein-Euro-Jobber eingestellt, die "als Vertretungen und Aufsichten fungieren sowie vorbereitete Materialien absenter Lehrkräfte einsetzen", heißt es in dem von der SZ zitierten Antwortschreiben des Ministers.
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