Einführung der Oberschule mit Wahl der Organisationsform erfolgreich fortgesetzt

Die Einführung der neuen Schulform Oberschule ist mit den Beschlüssen der Schulkonferenzen über die innere Organisationsform zum Schulhalbjahr erfolgreich fortgesetzt worden. Mit dem aktuell angelaufenen zweiten Schulhalbjahr wird der Unterricht an Oberschulen in bildungsgangbezogenen oder bildungsgangübergreifenden Klassen erteilt.

06.03.2006 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Bei der Entscheidung für eine integrativ organisierte Oberschule werden bildungsgangübergreifende Klassen gebildet, die in einzelnen Fächern in fachleistungsdifferenzierte Kurse auf dem Niveau A-Kurs und B-Kurs aufgegliedert werden und somit der Organisation in Gesamtschulen ähneln. Die kooperativ organisierten Oberschulen bilden abschlussbezogene Klassen, d.h. die Schülerinnen und Schüler werden nach dem 1. Schulhalbjahr der 7. Jahr-gangsstufe in Klassen aufgeteilt, die entweder zum Realschulabschluss/Fachoberschulreife oder zum Hauptschulabschluss/Erweiterte Berufsbildungsreife führen.

Von den bestehenden 109 Oberschulen haben sich 75 für das integrative Organisationsmodell ab Jahrgangsstufe 7 entschieden. 16 Oberschulen entschieden sich für die Mischform, also 7. und 8. Jahrgangsstufe integrativ, 9. und 10. kooperativ. 18 Oberschulen haben sich für das kooperative Modell entschieden. Von den 38 ehemaligen Realschulen haben sich nur 11 für den Unterricht in bildungsgangbezogenen Klassen entschieden. Aber auch 7 von 71 ehemaligen Gesamtschulen haben dieses Modell gewählt.

"Die reibungslose Einführung der neuen Schulform Oberschule zu Beginn diesen Schuljahres findet ihren Fortgang", sagt Bildungsminister Holger Rupprecht. *Mit der Oberschule haben wir eine gute Schulform geschaffen, da wir die bestehende Konkurrenz zwischen Realschulen und Gesamtschulen beendet haben. Die Oberschule legt einen besonderen Stellenwert auf die Berufsvorbereitung und hält als durchlässige Schulform dennoch den Übergang zu anderen Bildungsgängen offen. Dies sind für mich Gründe, warum die neue Schulform breit akzeptiert wird."


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