"Eltern können frühzeitig beraten werden und ihre Kinder in der vierten Klasse besser fördern"
"Die Grünen haben offensichtlich den Sinn der Informationen zum Leistungsstand für die Viertklässler nicht verstanden", erwidert das Bayerische Kultusministerium die Vorwürfe des Grünen-Abgeordneten Gehring. Schließlich gehe es bei dieser Information darum, deutlich früher als bisher Eltern über die schulischen Leistungen der Kinder zu informieren. Auf dieser Grundlage können sich die Mütter und Väter - wie es in der Vorlage des Kultusministeriums vorgesehen ist - dann im Gespräch an die Klassenlehrkraft wenden. Sie können sich detailliert beraten lassen, wie sie ihr Kind angesichts bestehender Stärken und Schwächen noch besser unterstützen können.
26.01.2009 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und KultusDie Informationen zum Leistungsstand, die am vergangenen Freitag von den Bayerischen Grundschulen herausgegeben wurden, stellten eine wichtige Vorstufe zur Wahl der weiterführenden Schule dar, bevor Anfang Mai erstmals alle Viertklässler ein Übertrittszeugnis erhalten werden. Mit dieser Maßnahme sollen die Befähigung und die Leistung aller Kinder deutlich gemacht und somit die Chancengerechtigkeit für alle Kinder erhöht werden. Bisher mussten Eltern eine Übertrittsempfehlung ausdrücklich beantragen.
Die neu gestaltete Information, die intensive Beratung und das Übertrittszeugnis für alle Viertklässler sind zentrale Elemente der künftig erweiterten Übertrittsphase. Sie sollen nach den Plänen des Bayerischen Kultusministers Dr. Ludwig Spaenle durch eine stärkere Gewichtung des Elternwillens ergänzt werden.
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