Elternabende und Elternsprechtage als Pflicht
(bikl/ots) Anlässlich der jüngsten Studie des Kinderhilfswerks Unicef zur Situation der Kinder in Deutschland fordert der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) eine Umschichtung der Familienleistungen von 184 Mrd. Euro. Außerdem sollen Eltern stärker in die Pflicht genommen werden.
15.02.2007 Artikel"Deutschland gibt viel Geld für Familien aus, die Ergebnisse sind trotzdem leider schlecht. Wir müssen mehr Geld in die Kinderbetreuung, in bessere Kindergärten und in Schule und Bildung investieren. Das ist das beste Programm für mehr Kinderfreundlichkeit, aber auch für die Zukunft unseres Landes", sagte DStGB-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg in Berlin.
Das werde nur mit finanzstarken Kommunen gelingen. Die Politik sei deshalb gefordert, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen und dürfe zum Beispiel bei der Unternehmenssteuerreform die Kommunen nicht erneut mit Milliardenbeträgen belasten.
"Wir müssen aber auch die Eltern mehr in die Pflicht nehmen. Es gibt nicht nur Elternrechte, sondern auch Elternpflichten. Dazu gehört zum Beispiel - wie in den skandinavischen Ländern - die verpflichtende Teilnahme an Elternabenden und Elternsprechtagen in den Schulen. Wenn Eltern ihre Pflichten vernachlässigen und auch die vielfältigen Hilfsangebote nicht annehmen, sollte das Kindergeld gekürzt werden", sagte Landsberg.
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- Deutscher Städte- und Gemeindebund
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