Elterninitiative fordert die Entlassung von Kultusminister Rau

(bikl.de) Nach der Entscheidung des Mannheimer Verwaltungsgerichtshofs, die Fremdsprachenverordnung von Kultusminister Rau auszusetzen, hat die Initiative ´freie-sprachwahl.de´ die sofortige Entlassung des Ministers gefordert. "Das Vertrauen der Eltern ist restlos aufgebraucht", heißt es in einer Presseerklärung.

29.07.2007 Artikel

Die Initiative erinnert daran, dass der Minister seinen Verordnungsentwurf viel zu spät vorgelegt habe. Vier Jahre lang habe Rau die Eltern im Glauben gelassen, an der Sprachenfolge im Gymnasium werde nicht gerüttelt. Auf der Homepage des Kultusministers sei immer das Vesprechen von Frau Schavan zu lesen gewesen: ´Anschlussmöglichkeit heißt nicht Anschlusszwang´. Über einen anders lautenden Kabinettbeschluss hab Rau die Eltern jahrelang nicht informiert, "um Diskussionen erst gar keinen Raum zu geben". Als dann berechtigter Protest aufkam, so die Initiative, habe der Minister seinen Kritikern zu unrecht vorgeworfen, die Eltern falsch zu informieren.

Den Eltern und Elternvertretern sei eine Zusammenarbeit mit Kultusminister Rau nicht mehr zuzumuten: "Die Geschichte dieser Verordnung ist ein Paradebeispiel für undemokratisches Vorgehen und Machtmissbrauch. Wer so mit den Elternrechten umgeht, ist als Minister nicht länger tragbar", so die Elterninitiative


Weiterführende Links

  • Initiative ´freie-sprachwahl.de´

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