Vorwürfe

Fragwürdige Zahlungen bei EWE-Schulprojekt

21.09.2011 Artikel

Seit über zehn Jahren finanziert der Energiekonzern EWE eine Agentur, die Präventionsarbeit an Schulen leisten soll, mit jährlich mehr als 3 Millionen Euro. Doch das Geld soll laut taz nicht da ankommen, wo es hin soll. So berechne die Agentur rund 1.600 Euro für jede der insgesamt 1.176 Schulklassen pro Jahr. Doch laut einem internen Bericht hätten nur 276 Präventionsseminare und Veranstaltungen stattgefunden. EWE-Chef Werner Brinker liege das Sign-Projekt sehr am Herzen, so EWE-Sprecher Schenke gegenüber der Zeitung. Eigentlich sollte es bis 2017 weiterlaufen. Ob es dazu kommt, erscheint derzeit ungewiss.

taz


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