GEW: "Zauberwort heißt Altersteilzeit!"

"Weder sind die Arbeitsbedingungen besser geworden noch führen die Abschläge dazu, dass die Lehrkräfte die Zähne zusammenbeißen und durchhalten. Dass Lehrerinnen und Lehrer erst später in den Ruhestand gehen als vier Jahre zuvor, liegt vor allem an der Altersteilzeit. Mit Altersteilzeit können sie früher aufhören zu unterrichten und gehen für die Statistik doch später in Pension", erklärte Ilse Schaad, für Beamtenpolitik verantwortliches Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Freitag in Frankfurt am Main.

09.12.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

"Um so gefährlicher ist der Weg vieler Bundesländer, den Zugang zur Altersteilzeit nach und nach immer mehr einzuschränken oder ganz abzuschaffen. Dann steigen die Frühpensionierungen wieder."

Info: Das Statistische Bundesamt hat heute mitgeteilt, dass das Pensionierungsalter in den letzten vier Jahren von 59 auf 62 Jahre angestiegen ist. Die Zahl der Lehrkräfte in Altersteilzeit ist im selben Zeitraum von knapp 3.000 auf gut 33.000 gewachsen.


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