Globales Lernen geht an Berliner Schulen
Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung und der Berliner entwicklungspolitische Ratschlag haben sich auf eine Liste geeinigt, mit der sie den Berliner Schulen 24 Nichtregierungsorganisationen, die Globales Lernen anbieten, empfehlen.
27.08.2009 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung"Wir empfehlen den Schulen kompetente und vertrauenswürdige Nichtregierungsorganisationen", sagt Bildungssenator Zöllner. "Damit erleichtern wir den Schulen den Zugang zu Lehrinhalten, die zur Orientierung in einer globalisierten Welt von großer Bedeutung sind." Globales Lernen müsse stärker in den schulischen Alltag integriert werden, so Alexander Schudy, Geschäftsführer des Berliner entwicklungspolitischen Ratschlags, dem Verband der Berliner entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen (NRO): "Ich hoffe daher, dass die Schulen die Empfehlungsliste und so die Angebote der NRO nutzen." Wirtschaftssenator Harald Wolf sagt: "Wir begreifen Entwicklungszusammenarbeit als Querschnittsaufgabe. Sie muss daher in der Gesamtstrategie des Berliner Senats und allen relevanten Senatsverwaltungen berücksichtigt werden. Deshalb begrüßen wir die Zusammenarbeit von NRO und Schulen ausdrücklich."
Ob es um die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung eines PCs in China, den Alltag eines Kindes in Sierra Leone oder um die Weltreise einer Jeans in den transnationalen Produktionsketten geht – Globales Lernen macht die Zusammenhänge in der Welt für Kinder und Jugendliche verständlich und motiviert sie zum Verstehen der eigenen Position sowie zum solidarischen Handeln in der Weltgesellschaft.
Der BER und die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung hatten im Dezember 2008 eine "Rahmenvereinbarung zur Kooperation von Schule und Nichtregierungsorganisationen" unterzeichnet.
Weitere Informationen: ber-ev.de/?PortalNROSchule und www.globaleslernen-berlin.de
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