Sachsen

Hilfe für Japan: Kultusminister wirbt um weitere Unterstützung durch Schulen

Kultusminister Roland Wöller hat heute (25. März 2011) das Gymnasium Bühlau in Dresden besucht. Er unterstützte die Schüler der Klasse 8 bei ihrem Kuchenbasar für die Tsunami-Opfer in Japan.

25.03.2011 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

"Ich bin begeistert, mit wie viel Engagement sich die Schüler und Lehrer für die Opfer in Japan einsetzen. Mich freut besonders, dass trotz über 9.000 Kilometer Entfernung die sächsischen Schüler Anteil an der Katastrophe in Japan nehmen und ihre Hilfe anbieten. Das zeugt von großer sozialer Kompetenz. Die Eltern können stolz auf ihre Kinder sein", so Wöller. Mit dem Erlös des Kuchenbasars in Höhe von 300 Euro wollen sich die Lehrer und Schüler am Spendenaufruf "Dresden hilft" beteiligen. Neben dem Kuchenbasar wird das Gymnasium Bühlau am 13. Mai 2011, 19 Uhr, ein Benefizkonzert im Foyer des Gymnasiums veranstalten.

Auch viele andere Schulen haben bereits Spendenaktionen für Japan durchgeführt. Kultusminister Roland Wöller bedankte sich für dieses Engagement und warb zugleich um weitere Unterstützung: "Ich würde mich freuen, wenn sich alle sächsischen Schulen diesem Einsatz anschließen und sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die Hilfe in Japan einsetzen." Wie wichtig jede noch so kleine Unterstützung sei, habe auch Sachsen nach dem Jahrhunderthochwasser 2002 erlebt.

In Sachsen gibt es insgesamt 1.790 Schulen.


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