Höchste Zahl an Lehrerinnen und Lehrern seit 1946
Noch nie seit 1946 sind so viele Lehrerinnen und Lehrer beschäftigt wie heute. Bis zum Ende der Legislaturperiode werden seit 2008 rund 6.000 zusätzliche Stellen geschaffen worden sein. Der Einzelplan des Kultusministeriums ist neben dem des Finanzministeriums der größte des gesamten Staatshaushalts.
01.02.2011 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und KultusDie SPD sorgt wider besseren Wissens oder aus offensichtlicher Unkenntnis für Verwirrung. Auf eine schriftliche Anfrage der SPD bereits aus dem April 2010 wurden die Fragen der SPD zu den freiwerdenden Stellen im Zusammenhang mit den rückläufigen Schülerzahlen ausführlich beantwortet. Zum damaligen Zeitpunkt bestand völlige Klarheit und es gab keinerlei Nachfragen bezüglich der künftig wegfallenden (kw) Stellen. Es muss also davon ausgegangen werden, dass die SPD bewusst ein Verwirrspiel über den Stellenplan inszeniert.
In früheren Doppelhaushalten ausgewiesene Lehrerplanstellen wurden bereits seit 1999 mit dem Vermerk "künftig wegfallend" (kw-Vermerke) versehen. Damit ist kein Zeitpunkt des Wegfallens der Stellen verknüpft. Im Gegenteil - es wird im Rahmen einer "Gesamtschau" im Zusammenhang mit der Aufstellung jedes Doppelhaushalts entschieden, ob die kw-Vermerke vollzogen werden. Kultusminister Spaenle: "Neben der demografischen Entwicklung spielen auch neue Aufgaben wie der Ausbau der Ganztagsschulen eine wichtige Rolle."
"Mit dem Ende des Schuljahres 2010/2011 läuft das neunjährige Gymnasium aus. Das bedeutet den dauerhaften Wegfall von Unterricht im Umfang von 1.819 Lehrerstellen. Die Unterrichtsversorgung des achtjährigen Gymnasiums ist dadurch nicht berührt. Die zum Ausbau der individuellen Förderung nötigen Stellen werden selbstverständlich bereitgestellt," betont Minister Spaenle abschließend.
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