Höhere Besoldung für Berlins Junglehrer wird endlich Realität
Die von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung vorgeschlagene Regelung zur Verbesserung der Vergütungssituation für Lehrkräfte ist von der Einigungsstelle bestätigt worden.
21.08.2009 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und ForschungDer Konflikt mit dem Hauptpersonalrat ist damit beendet. Das bedeutet, dass nunmehr die Senatsbildungsverwaltung allen angestellten Lehrkräften mit voller Lehrbefähigung die Erfahrungsstufe 5 zahlen kann.
Für neu eingestellte Lehrkräfte bedeutet dies einen Gehaltssprung um brutto bis zu 1.200 Euro auf 3.846 Euro. Der Senat hatte einen entsprechenden Beschluss im Februar dieses Jahres gefasst.
Für die Lehrkräfte, die sich bereits in der höchsten Erfahrungsstufe befinden, hat Staatssekretärin Claudia Zinke dem Hauptpersonalrat angeboten, dass eine Verbesserung der Vergütungssituation im Rahmen der anstehenden Tarifverhandlungen zur Nachfolge des Anwendungstarifvertrags erörtert werden kann.
Staatssekretärin Claudia Zinke (SPD) sagte: "Jetzt wird die höhere Besoldung für die neuen Lehrerinnen und Lehrer endlich Realität. Damit ist Berlin für neu eingestellte Lehrkräfte im Vergleich zu anderen Bundesländern konkurrenzfähig."
Die höheren Gehaltszahlungen werden jetzt unverzüglich veranlasst. Die höheren Gehälter zum 1. August 2009 werden rückwirkend gezahlt werden.
Die bessere Bezahlung für Junglehrer ist Teil eines Maßnahmenbündels, mit dem das Land Berlin im Februar 2009 eine Offensive gestartet hat, um mehr und um die besten Lehrkräfte für die Schulen der Stadt zu gewinnen. Zu den Maßnahmen gehört auch die Schaffung von 300 zusätzlichen Referendariatsplätzen und weiteren Studienplätzen im Lehramtsstudium.
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