Jugendamtsmitarbeiter im Kinderschutz fortgebildet

Jugendminister Holger Rupprecht (SPD) betonte heute in Potsdam anlässlich des Abschlusses eines fünfjährigen Programms zur Verbesserung des Kinderschutzes die herausragende Bedeutung der Qualifizierung der Mitarbeiter der Jugendämter. Das Programm "Qualitätsentwicklung im Allgemeinen Sozialen Dienst" war von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft START durchgeführt und vom Land mit 780.000 Euro finanziert worden. Insgesamt 270.000 Stunden wurden Mitarbeiter der Jugendämter fortgebildet.

14.08.2006 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

"Das erfolgreich abgeschlossene Modellprojekt hat die Qualitätsentwicklung im Allgemeinen Sozialen Dienst der Jugendämter ein großes Stück vorangebracht", sagt Jugendminister Rupprecht. "Das Projekt sollte eine Unterstützung sein, die es den Jugendämtern ermöglicht, gemeinsam erarbeitete Lösungen zu finden, Strukturen und Verfahren zu klären oder neue Arbeitshilfen einzuführen. Die Kreise und kreisfreien Städte ziehen beim Kinderschutz mit dem Land an einem Strang. Dies wird eindrücklich dadurch belegt, dass alle 18 Jugendämter in dem Projekt vertreten waren. Wir werden das Programm zur Qualifizierung der Kinderschutzarbeit weiterhin konsequent umsetzen."

Anfang Juni war im Rahmen des Programms zur Qualifizierung im Kinderschutz bereits die landesweite "Fachstelle für Kinderschutz" in Oranienburg eingerichtet worden. Das Programm enthält Maßnahmen, die vorrangig auf die Verbesserung der Kompetenzen der Mitarbeiter von Jugendämtern im Umgang mit Fällen von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung zielen.

Weitere Informationen zum Kinderschutz finden Sie beim Landesjugendamt unter www.lja.brandenburg.de


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