Junge Visionäre entwickeln die Energieversorgung der Zukunft

Im Jahr 2020 beziehen wir unsere Energie aus schwimmenden Solarparks, die große Meeresflächen bedecken und so nicht nur Unmengen Strom erzeugen, sondern auch der Erderwärmung entgegenwirken. Das ist eine Vision der Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Marbach. Zusammen mit dem Kultusministerium und der EnBW Energie Baden-Württemberg AG haben sie an einem Innovationsspiel der Initiative Jugend denkt Zukunft teilgenommen. Heute präsentierten die Jugendlichen ihre Ideen vor Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL, Umweltministerin Tanja Gönner und Dr. Bernhard Beck, Arbeitsdirektor und Vorstandsmitglied der EnBW Energie Baden-Württemberg AG.

15.01.2007 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Eine Woche lang waren die Jugendlichen im Ausbildungszentrum der EnBW in Stuttgart zu Gast und haben Ideen für die nachhaltige Energieversorgung der Zukunft entwickelt. Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg und die EnBW Energie Baden-Württemberg AG hatten dafür gemeinsam die Patenschaft übernommen. EnBW ist Regionalsponsor von Jugend denkt Zukunft in Baden-Württemberg.

„Mich hat besonders beeindruckt, mit wie viel Enthusiasmus und Professionalität die jungen Menschen ihre Konzepte vertreten haben“, sagte Georg Wacker, Staatssekretär im Kultusministerium Baden-Württemberg. „Sie haben eigenständig Ideen entwickelt, die unsere Energieversorgung in Zukunft nachhaltig sicherstellen können. Mit dieser Jugend ist mir um die Zukunft unseres Landes nicht bange.“ Wacker würdigte auch das Engagement der EnBW. „Es freut mich sehr, dass die EnBW als Regionalsponsor mit dafür sorgt, dass junge Menschen in Baden-Württemberg eine Plattform für die Entwicklung innovativer Ideen rund um die Energieversorgung von morgen erhalten.“

„Innovation ist gerade auch vor dem Hintergrund des global stark wachsenden Energiehungers ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Als Regionalsponsor des Innovationsspiels wollen wir Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg zu kreativem, unkonventionellem Denken und Planen ermutigen. Denn schließlich sind sie die Gestalter von morgen“, so Dr. Bernhard Beck, Mitglied des EnBW-Vorstands.

Umweltministerin Tanja Gönner lobte das Engagement und die Kreativität der Jugendlichen: „Die Schülerinnen und Schüler haben verstanden, in welche Richtung Energiepolitik gehen muss. Sie haben sich intensiv und ideenreich mit der drängenden Zukunftsfrage des Klimawandels und einer nachhaltigen Energieversorgung auseinander gesetzt.“ Die Projektarbeit habe dazu beigetragen, die jungen Menschen über aktuelle Herausforderungen in der Umweltpolitik zu sensibilisieren und ihnen die Bedeutung von Nachhaltigkeit nahe zu bringen. Das große Interesse an dem Projekt wertete Umweltministerin Gönner als Beleg für das weiterhin hohe Umweltbewusstsein bei Jugendlichen.

Jugend denkt Zukunft ist eine Initiative der Wirtschaft und richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schultypen der Jahrgangsstufen neun bis zwölf. Bei dem Projekt engagieren sich Unternehmen als Paten für Schulen und begleiten das jeweilige Innovationsspiel. In nur fünf Tagen entwickeln Jugendliche mit und in Unternehmen Produkte und Dienstleistungen für die Welt von morgen und erleben Innovationsprozesse hautnah. Bisher haben Unternehmen bundesweit bereits über 280 Patenschaften mit Schulen geschlossen. Die UNESCO hat Jugend denkt Zukunft zum offiziellen Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ernannt. Bundesweite Partner des Projekts sind Wrigley GmbH, BASF Aktiengesellschaft und Vodafone Deutschland. Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG ist Regionalsponsor in Baden-Württemberg. Projektpate im Land ist Kultusminister Helmut Rau.

Nähere Informationen zu dem Projekt erhalten Sie in der Geschäftsstelle Jugend denkt Zukunft, Berliner Ring 89, 64625 Bensheim, Tel: 0 62 51/84 16-900, E-Mail: info( at )jugend-denkt-zukunft.de oder unter www.jugend-denkt-zukunft.de.


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