Krisennachsorge: Kooperation israelischer Psychologen und Schulpsychologen aus Baden-Württemberg
Am 2. Februar startete das vom Regierungspräsidium Stuttgart initiierte Kooperationsprojekt zwischen Israel und Baden-Württemberg. Das Projekt wird in wesentlichen Teilen von der Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum finanziert und von den Regierungspräsidien Tübingen, Karlsruhe und Freiburg sowie der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung Bad Wildbad unterstützt.
03.02.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-WürttembergDie Psychologen Prof. Dr. Mooli Lahad und Dr. Yehuda Shacham sind aus inter-nationalen Schulungen der International School Psychology Association (ISPA) bekannt und geben ihre Erfahrungen in der Krisennachsorge an Schulpsychologinnen und Schulpsychologen aus Baden-Württemberg weiter. Die Schulungen finden im Zeitraum zwischen 2. und 6. Februar in Bad Wildbad und Stuttgart statt. Anfang 2011 ist ein Folgeworkshop in Israel vorgesehen, bei dem die Schulpsychologen vom Beratungszentrum Schulpsychologie in Winnenden gemeinsam mit den israelischen Kollegen ihre Erfahrungen reflektieren und Handlungsempfehlungen für zukünftige Einsätze in der Krisennachsorge ableiten sollen. Die erarbeiteten Empfehlungen für zukünftige Szenarien sollen auch den relevanten Stellen in anderen Bundesländern zugänglich gemacht werden.
Hintergrund für die Radaktionen:
Die Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum (DIZF) hat es sich zur Aufgabe gemacht, insbesondere den Austausch und Netzwerke zwischen Deutschen und Israelis zu fördern. Ziel ist es, verlässliche Verbindungen der Bürgerinnen und Bürger beider Länder und Multiplikatorennetzwerke für die gemeinsame Gestaltung der Gegenwart und der Zukunft aufzubauen. Gefördert werden innovative und zukunftsorientierte Projekte aus Kultur, Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.
Das DIZF ist eine gemeinsame Stiftung der Bundesrepublik Deutschland und des Staates Israel. Anlässlich des 40. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Be-ziehungen regten die Staatsoberhäupter beider Länder im Jahr 2005 dessen Gründung an.
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