Kritik am Lehrerbezahlungs-Modell der Wirtschaft

Verärgert hat der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, auf die Forderung des Institutes der Deutschen Wirtschaft reagiert, die Lehrerbezahlung auf dem Stand der Einstiegsgehälter einzufrieren, um mit der Ersparnis Leistungszulagen zu finanzieren.

11.11.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Der DPhV-Chef verwies darauf, dass bereits 1998 vom Bund die Dienstaltersstufen reduziert wurden, um angeblich damit mehr Leistungselemente zu ermöglichen. Die große Mehrheit der Länder habe die Leistungsbezahlung aber nie umgesetzt. "Nochmals lassen sich die deutschen Lehrer nicht an der Nase herumführen!", sagte Meidinger.

"Ich möchte das Industrieunternehmen sehen, in dem die Einstiegsgehälter sich nicht von den Endgehältern unterscheiden!", so Meidinger. Grundsätzlich bekannte sich der DPhV-Vorsitzende zur Leistungsbezahlung. Dafür müsse man aber nur die vorhandenen Möglichkeiten nutzen und mehr Geld ins System stecken. " Niemand hindert die Länder daran, mehr Beförderungsstellen im Lehrerbereich zu schaffen oder eine On-Top-Leistungsbezahlung einzuführen!", sagte Meidinger.


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