Bayern

Kultusminister Dr. Spaenle: Das Kreuz hat seinen Platz in den Klassenzimmern in Bayern

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle unterstreicht: Das Kreuz als Symbol für die christlich-abendländische Tradition und Kultur hat seinen Platz in den Klassenzimmern in Bayern, so wie es für die Volksschulen nach dem Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen auch vorgesehen ist. Das Kreuz steht auch als Symbol für die Bildungsziele der Bayerischen Verfassung.

16.11.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die Situation, dass im Einzelfall ein Kreuz um- oder abgehängt wird, weil von Erziehungsberechtigten "ernsthafte und einsehbare Gründe des Glaubens oder der Weltanschauung" vorgetragen werden, ist eine Konfliktlösungsstrategie, die das Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen vorsieht. Diese Lösung basiert auf einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 1995. Der Schulleiter findet vor Ort in diesem Fall eine gütliche Einigung, die soweit möglich auch den Willen der Mehrheit berücksichtigt.

Minister Spaenle kann nachvollziehen, wenn in Regensburg viele Menschen bedauern, dass das Kreuz im Albertus-Magnus-Gymnasium abgehängt werden musste.


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