Kultusminister Ludwig Spaenle wertet Erklärung bayerischer Lehrer- und Schulleiterorganisationen als Unterstützung der Anstrengungen für mehr Schul- und Unterrichtsqualität
Als sehr positiv wertete Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle das klare "Ja" nahezu aller bayerischen Lehrerverbände und Direktorenvereinigungen zum differenzierten bayerischen Schulwesen, das sie heute in München abgegeben haben.
15.09.2011 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und KultusDas differenzierte Bildungswesen, darin sind sich die Organisationen mit dem Kultusminister völlig einig, sichert den Schülerinnen und Schülern mit ihren unterschiedlichen Begabungen und Interessen eine bestmögliche Förderung. "Eine Einheitsschule, die von bestimmten Gruppen gefordert wird, stellt für mich dagegen die Rückkehr zur Pädagogik des 20. Jahrhunderts da", so der Minister. Der Minister äußerte auch Verständnis für den Ruf der in der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Lehrerverbände zusammengeschlossen Organisationen sowie der Schulleitervereinigungen nach einer zusätzlichen personellen Förderung ihrer Schulen.
"Den Appell der großen Mehrzahl von Lehrkräften und Schulleitern in Bayern verstehe ich als Unterstützung unserer Bemühungen um eine Weiterentwicklung von Schule und Unterricht unter den Aspekten von Qualität und Gerechtigkeit", so der Minister abschließend.
Unter dem organisatorischen Dach der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Lehrerverbände (abl) arbeiten zusammen: der Bayerische Philologenverband, der Bayerische Realschullehrerverband, die Katholische Erziehergemeinschaft in Bayern, der Verband der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern. Ferner hatten ein Votum für das differenzierte Schulwesen in Bayern auch abgegeben: die Vereinigung der Direktorinnen und Direktoren der bayerischen Gymnasien, die Vereinigung bayerischer Realschuldirektoren, der Bayerische Schulleitungsverband.
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