Kultusminister Siegfried Schneider: Bayern besetzt zum zweiten Halbjahr gut 400 Stellen für Gymnasien
Der Freistaat Bayern besetzt Mitte Februar gut 400 Stellen für die Gymnasien. Darüber hinaus befinden sich in der zweiten Schuljahreshälfte knapp 1.400 Studienreferendare im Zweigschuleinsatz. Diese unterrichten bis zu jeweils 17 Wochenstunden in der jeweiligen Schule. "Mit der Neueinstellung der Gymnasiallehrkräfte können wir die Personalanforderungen der Schulen praktisch in vollem Umfang erfüllen und die Unterrichtsversorgung an Gymnasien verbessern", unterstreicht Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider heute in München. Nach wie vor könnte der Freistaat in den Fächern Mathematik, Physik, Informatik und Latein für die Gymnasien mehr Lehrkräfte einstellen, als Bewerbungen vorliegen.
30.01.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und KultusDie hohe Anzahl von Neueinstellungen für die Gymnasien zum zweiten Halbjahr fügt sich in einer Reihe Maßnahmen ein, die der Freistaat zur Sicherung des Unterrichts eingeleitet hat.
Gute Entwicklung auch in anderen Schularten
"Wir haben zu Beginn des Schuljahres 600 Lehrerplanstellen und Mittel für weitere 600 Lehrkräfte den Realschulen, Gymnasien und Beruflichen Schulen bewusst zur Verfügung gestellt, um den Unterricht zu sichern und große Klassen abzubauen."
Die Schulen waren zudem noch im Schuljahr 2006/2007 gebeten worden, einen Pool mit Vertretungskräften aufzubauen, auf die sie im Bedarfsfalle zurückgreifen können. Minister Schneider dankte in diesem Zusammenhang auch den Schulleitungen, die dieses Instrument wirksam genutzt haben.
"Erste positive Auswirkungen unserer zusätzlichen Maßnahmen sind festzustellen", unterstrich Minister Schneider. So sank nach der Erhebung zur Unterrichtsversorgung Ende 2007 der Anteil der ersatzlos ausgefallenen Stunden an den Volksschulen von Herbst 2006 auf Herbst 2007 von 1,4 Prozent auf 1 Prozent, an Realschulen sogar von 2,4 Prozent auf 1,5 Prozent.
Kultusminister Schneider hatte zudem die Anzahl der Mobilen Reserven nicht nur deutlich aufgestockt, sondern auch den Einsatz der Mobilen Reserven an den Volksschulen stärker auf die krankheitsbedingte Belastung ab den Monaten November, Januar und Februar konzentriert. So haben wir im Januar die Mobile Reserve um 80 zusätzliche Stellen und werden sie Mitte Februar um 50 auf dann insgesamt 2180 Stellen aufstocken.
Minister Schneider wies darauf hin, dass sich gesundheitliche Probleme wie Grippewellen nicht sicher prognostizieren lassen. "Es ist unser Ziel, den Unterricht bestmöglich zu sichern", unterstricht der Minister. "Wir können alle Anforderungen der Gymnasien erfüllen"
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