Kultusminister Siegfried Schneider und Präsident Nagler vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege unterzeichnen Kooperationsabkommen für Ganztagsangebote
Der Bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V. und seine Mitgliedsvereine können sich künftig an der Bildungsarbeit von Schulen mit offenen Ganztagsangeboten beteiligen. Heute unterzeichneten Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider und der Präsident des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege, Landrat Manfred Nagler aus Bad Tölz, in München eine entsprechende "Absichtserklärung".
13.03.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und KultusDer Impuls dazu war von dem Landtagsabgeordneten Georg Stahl ausgegangen. Kultusminister Siegfried Schneider stellte bei der Unterzeichnung die Chancen heraus, die sich für die Schulen aus der Zusammenarbeit ergeben.
"Die Gartenbauvereine stärken das Bewusstsein und die Verantwortung der Schülerinnen und Schüler für die Natur und den Erhalt der Umwelt als Lebensraum." Er ergänzte: "Die Gartenbauvereine machen unsere Schülerinnen und Schüler mit den Pflanzen der Region vertraut und können darüber hinaus einen Beitrag zur gesunden Ernährung leisten." Im Alltag können sich die Vertreter der Gartenbauvereine auch gemeinsam mit Schülern um den Schulgarten bzw. das "Grüne Klassenzimmer" kümmern, fügte der Minister ein Beispiel für die Umsetzung vor Ort an. Minister Schneider dankte dem Verband für seine Bereitschaft, dass seine Vereine an der Bildungsarbeit für die Schülerinnen und Schülern mitwirken."
Zentrales Anliegen des Landesverbandes sei es, den Lebensraum im Einklang mit der Natur zu gestalten und die Zusammenarbeit mit den Schulen könne dazu ein Baustein sein, unterstrich Landrat Manfred Nagler, der Präsident des Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege. Dem Landesverband gehören derzeit rund 535.000 Mitglieder an.
Kultusminister Schneider hatte in den vergangenen zwei Jahren bereits Kooperationen z.B. mit den Sportverbänden, Musikschulen, Wohlfahrtsverbänden und Jugendorganisationen geschlossen. Die Mitarbeit dieser Organisationen in der Schule ist ein Zeichen für ihre Bereitschaft, dort Mitverantwortung zu übernehmen.
Keine Kommentare vorhanden