Bayern

Kultusminister Spaenle treibt Umsetzung der UN-Behindertenrechtekonvention sukzessive voran

Das Bayerische Kultusministerium treibt die Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf an den Regelschulen voran und setzt damit die UN-Behindertenrechtekonvention Schritt für Schritt um.

24.08.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die erste entscheidende Weichenstellung dazu hatte das Bayerische Kabinett bereits im Sommer 2009 vorgenommen. Einmalig in Deutschland ist auch, dass in Bayern Parlamentarier aller Fraktionen in einer Arbeitsgruppe zusammenarbeiten, um hier optimale Maßnahmen zur Förderung der Integration zu erreichen.

Das Staatsministerium arbeitet dabei auch eng mit der Behindertenbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Irmgard Badura, den Verbänden zusammen.

Am 3. August 2010 hat der Ministerrat auf Initiative von Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle ein konkretes Konzept beschlossen, in dem anhand konkreter Eckpunkte dargestellt wird, wie dieses Ziel im Sinne des inklusiven Anspruchs der Konvention aus Sicht der Staatsregierung am besten erreicht werden kann. Dieses Konzept wird dem Bayerischen Landtag vorgelegt. "Im Oktober stellen wir unser Konzept den Verbänden vor", so der Kultusminister.

Das Kultusministerium nimmt erfreut zur Kenntnis, dass der Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) die gleiche Zielrichtung anvisiert; schade, dass er dabei das bisher Erreichte nicht ausreichend würdigt. Raum für Diskussionen über den konkreten Inhalt des Konzepts wird es im weiteren Verlauf des Verfahrens geben.


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