Kultusministerium weist Kritik des Philologenverbandes an der Grundschulfremdsprache zurück
Das Kultusministerium weist die Kritik des Philologenverbands an der Grundschulfremdsprache als "völlig überzogen" zurück. Ziel ist es, den Kindern einen ersten spielerischen Einstieg in die englische oder französische Sprache zu ermöglichen und auf diese Weise Freude am Umgang mit der Fremdsprache zu wecken.
23.03.2009 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-WürttembergEs soll auch verhindert werden, dass Hemmschwellen beim Sprechen der Fremdsprachen entstehen. Rückmeldungen aus den Grundschulen zeigen, dass sich dieser pädagogische Ansatz bewährt hat. Beide Grundschulfremdsprachen - Englisch und Französisch - können seit 1998 an den Pädagogischen Hochschulen im Rahmen der Lehrerausbildung studiert werden. Damit ist gewährleistet, dass durch Neueinstellungen zunehmend speziell ausgebildete Lehrkräfte den Fremdsprachenunterricht an den Grundschulen halten. Die Einführung der Grundschulfremdsprache war mit einer großangelegten Fortbildung vorhandener Lehrerinnen und Lehrer verbunden.
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