Bayern

Lehrer gegen "Mein Kampf" im Unterricht

29.04.2012 Artikel

Bayerns Schüler sollen von 2015 an Teile von Adolf Hitlers Propagandaschrift 'Mein Kampf' im Unterricht lesen können. Das zumindest plant Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU). Die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit soll dafür eine historisch-didaktische Arbeitshilfe herauszugeben. 'Diese Hetzschrift hat an Schulen nichts zu suchen', sagt Klaus Wenzel, Präsident des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands (BLLV), jetzt gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Er wundere sich über diese 'unerwünschte Zeigefingerpädagogik', die eher das Interesse junger Menschen für rechtes Gedankengut wecke, als die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit fördere.

Links

Süddeutschen Zeitung: Lehrer wollen keine Hitler-Texte
Süddeutschen Zeitung: "Selbst Erwachsene fallen auf Nazi-Hetze herein"
bildungsklick: Spaenle: Quellen lassen authentisch den Diktator Hitler und seinen ideologischen Wahnsinn erkennen
bildungsklick: Philologenverband plädiert für kritische Auseinandersetzung statt Tabuisierung

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