Lehrer und Polizisten wollen mehr Geld

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) und die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) haben am Rande des Gewerkschaftstages des Beamtenbundes in Berlin ein gemeinsames Vorgehen in Bund und Ländern zur Verbesserung der Einkommen beschlossen.

27.11.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Die beiden Bundesvorsitzenden Ludwig Eckinger (VBE) und Rainer Wendt (DPolG) betonten: "Die Zeit des Sparens bei Lehrern und Polizisten ist endgültig vorbei." Bildung und Sicherheit seien Kernaufgaben des Staates. "Wir haben die Nase voll von den seit Jahren erfolgten Einkommenskürzungen und gleichzeitigen Aufgabenerweiterungen. Wer gute Schule und sichere Straßen will, braucht qualifiziertes und motiviertes Personal."

Beide Gewerkschaften haben verabredet, bei den Gehaltsforderungen gemeinsam vorzugehen: "Der Aufschwung muss sich jetzt endlich auch auf dem Gehaltskonto von Lehrern und Polizisten bemerkbar machen." Die beiden Bundesvorsitzenden Rainer Wendt (DPolG) und Ludwig Eckinger (VBE) verabredeten, auch in den Ländern entsprechende Vereinbarungen zu treffen.

Rainer Wendt, der zugleich Landesvorsitzender in NRW ist, und Udo Beckmann, der Landesvorsitzende des VBE NRW, haben sich bereits auf ein gemeinsames Vorgehen gegenüber der nordrhein-westfälischen Landesregierung verständigt. Die Gespräche werden unmittelbar nach dem Gewerkschaftstag fortgeführt.


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