Lehrer unterrichten Schüler
In Bayern unterrichten nach wie vor Lehrer die Schüler. Mit dieser Feststellung weist das Bayerische Kultusministerium die Mutmaßungen des SPD-Abgeordneten Hans-Ulrich Pfaffmann zurück. Er hatte behauptet, in einer Handreichung des Kultusministeriums sei der Einsatz von Schülern als Lehrkräfte als "pädagogisch wertvoller Unterricht" zitiert worden.
09.07.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und KultusFaktisch setzt das Bayerische Kultusministeriums alles daran, dass ersatzloser Unterrichtsausfall die absolute Ausnahme bleibt und die Quote desselben weiter abgesenkt wird. So sank der Anteil der ersatzlos ausgefallenen Unterrichtsstunden seit 1999 bis heute von 2,3 auf 1,0 Prozent, der von Realschulen von 3,6 auf 1,3 Prozent.
Das von der SPD ins Feld geführte Beispiel, dass Schüler eine Klasse für kurze Zeit beaufsichtigen, entstammt einem Erfahrungsbericht einer Schule. Schulen nutzen vielfältige Möglichkeiten, um plötzlichen und unerwarteten Ausfall von Lehrkräften abzufedern. Dabei können auch, wie das Beispiel zeigt, Schüler auf der Grundlage von vorbereiteten Arbeitsmaterialien ihre Mitschüler begleiten.
Das Kultusministerium stellt abschließend fest, dass auch im kommenden Schuljahr alle Möglichkeiten genutzt werden, damit gut qualifizierte Lehrkräfte möglichen Unterrichtsausfall verhindern: zum Beispiel durch Mobile Reserven an Volksschulen und Aushilfspools an allen Schularten.
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