Mehr Schüler mit Abitur, weniger Schulabgänger ohne Abschluss
Sachsens Bildungsminister Steffen Flath hat die stark rückläufige Zahl von Schulentlassenen ohne Abschluss begrüßt. Ziel müsse es sein, diese Zahl auf ein absolutes Minimum zurückzuschrauben.
27.12.2004 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus"Weniger Schulabgänger ohne Abschluss bedeuten weniger Problemfälle für morgen", sagte Flath anlässlich der Veröffentlichung des Statistischen Landesamtes. Den Angaben zufolge ging im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Schüler ohne Hauptschulabschluss um acht Prozent zurück. Ebenso begrüßte Flath die gestiegene Absolventenzahl mit allgemeiner Hochschulreife. Der Anteil an der Gesamtzahl der Schulabgänger sei jedoch noch ausbaufähig. Laut Statistischem Landesamt gab es am Ende des Schuljahres 2003/2004 2,4 Prozent mehr Absolventen mit Abitur. Die Schüler mit allgemeiner Hochschulreife machten an der Gesamtzahl der Schulentlassenen einen Anteil von einem Viertel aus. Flath machte zudem darauf aufmerksam, dass auf Grund der demografischen Entwicklung die Schülerzahlen und damit auch die Zahl der Schulabgänger in den nächsten Jahren deutlich zurückgehen werden.
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