Nicht mit dem Kickboard zur Schule

(bikl.de) Eltern sollten ihre Kinder nicht mit einem Kickboard oder Cityroller zur Schule fahren lassen, warnt die Hamburger Landesunfallkasse (LUK). Denn die Kombination von Schnelligkeit und kleinen Rädern birgt eine erhöhte Unfallgefahr.

20.06.2007 Artikel

"Der Nachteil bei Kickboards und Cityrollern sind die kleinen, schmalen Räder", warnt Hans-Jürgen Müller von der LUK Hamburg.

Salto über den Lenker

"Das Vorderrad passt in schmale Vertiefungen auf dem Gehweg, zum Beispiel zwischen zwei Gehwegplatten. Es wird festgehalten und bremst den Roller abrupt aus." Die Trägheitskräfte bewirken, dass das Hinterrad vom Boden abhebt. Entweder dreht sich der Roller dann um die Achse des Vorderrades und das Kind stürzt über den Lenker nach vorn. Oder der Roller dreht sich seitlich um den Lenker und das Kind fällt zur Seite auf den Boden. Auch in der Schule sind die Roller eine Gefahr, wenn sie als "Stolperfallen" vor dem Klassenraum herumliegen.

Fast so schnell wie mit dem Fahrrad

Da Kinder mit dem Kickboard fast so schnell sind wie ihre Altersgenossen auf dem Fahrrad, können sie bei einem Sturz schwere Verletzungen davontragen. Kopf, Schulter, Unterarme, Hände und Beckenbereich werden bei Stürzen besonders in Mitleidenschaft gezogen. Eine Schutzausrüstung wie beim Inline-Skaten (Helm, Protektoren für Ellbogen, Knie und Handgelenke) schützt nicht vollständig vor den Sturzfolgen, da Schultern und Becken nicht gesichert sind.


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