Philologenverband kritisiert Leistungsquote von nur 60 Prozent als Bankrotterklärung des Berliner Senats

Als Tiefschlag für die Leistungsfähigkeit der Berliner Gymnasien hat der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, den so genannten Kompromiss zwischen Rot-Rot bezeichnet, zukünftig 30 Prozent der Schüler für Gymnasien auszulosen und 10 Prozent nach Härtefallklauseln zuzuweisen.

12.06.2009 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

"Wenn nur für etwas mehr als die Hälfte der zukünftigen Gymnasiasten auf die leistungsbezogene Eignung geachtet wird, dann hat damit die LINKE ihr Ziel, die Berliner Gymnasien systematisch langfristig kaputt zu machen, schon fast erreicht!", betonte der Verbandschef in Berlin.

Er kündigte an, zusammen mit dem Landeselternausschuss und der Schulleiter-vereinigung weiter gegen dieses unsägliche Lotterieverfahren vorzugehen. "Wer die leistungsfähigste Schulart Berlins auf diese Art und Weise zu zerstören sucht, dem geht es schon lange nicht mehr um Bildungsqualität, sondern nur noch um pure Ideologie", sagte Meidinger.


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