Brandenburg

prima(r)forscher in Brandenburg: Ergebnisse des Modellvorhabens fließen ins Regelsystem des Landes ein

Deutschland gilt als Land der "Forscher und Entdecker". Damit dies auch in Zukunft so bleibt, sollten Kinder früh für naturwissenschaftliches Lernen begeistert werden. Wie dies erfolgreich gelingen kann, zeigen zwölf Brandenburger Grundschulen.

26.05.2011 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Unterstützt wurden sie dabei von der Deutsche Telekom Stiftung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, die prima(r)forscher 2007 ins Leben gerufen haben. Ziel der Kooperation war es, Grundschulen mit naturwissenschaftlichem Profil zu entwickeln. Davon profitieren auch Schulen in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Alle drei Bundesländer bilden ein Netzwerk von insgesamt 35 Schulen. Nun geht das Vorhaben in das jeweilige Regelsystem der beteiligten Länder über.

In Brandenburg werden die prima(r)forscher-Schulen ab Sommer 2011 ihre Entwicklungen im naturwissenschaftlichen Bereich im SINUS-Netzwerk des Landes fortsetzen und ihre Erfahrungen in allen 43 Grund- und Förderschulnetzwerken des Landes einbringen. SINUS steht für *Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts*. Hier arbeiten Lehrkräfte sowohl in ihrer Schule als auch schulübergreifend gemeinsam an der Entwicklung ihres mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts.

Den Übergang von prima(r)forscher ins Regelsystem markieren in jedem der beteiligten Länder Fachforen. So kamen am 18. Mai Lehrkräfte und Schulleitungen mit den Initiatoren, Förderern und Experten in der brandenburgischen Staatskanzlei in Potsdam zusammen, um ihre Lernmethoden und Ergebnisse vorzustellen und Erfahrungen auszutauschen.

*prima(r)forscher hat es geschafft, den Blick der Lehrkräfte für die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu schärfen. Die Schulen zeigen, dass sie Kinder für Naturwissenschaften begeistern können. Wir hoffen, dass dieser Funke auch auf andere Schulen überspringt*, so Staatssekretär Burkhard Jungkamp im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. Seit 2007 unterstützt das Bildungsministerium die prima(r)forscher-Initiative. *Die Sicht auf die Kinder hat sich verändert*, stellt Schulleiterin Kerstin Barz von der Willibald- Alexis-Schule Lehnin fest. *Wir sind immer wieder überrascht, was die Kinder wissen, wie sie es präsentieren und was sie sich zutrauen.*

Begleitet und beraten haben das prima(r)forscher-Schulnetzwerk Moderatorinnen, Fachreferierende, das Evaluationsteam der Internationalen Akademie für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie (INA gGmbH) unter Leitung von Professor Jörg Ramseger von der Freien Universität Berlin und in Brandenburg der Regionalpartner kobra.net * Kooperation in Brandenburg in Trägerschaft der WIBB GmbH.

Die Erkenntnisse und Erfahrung aus vier Jahren Projektarbeit sind in der Publikation *Wie gute naturwissenschaftliche Bildung an Grundschulen gelingt* zusammengefasst, die demnächst über die prima(r)forscher-Webseite erhältlich sein wird.

Mehr Informationen zur Initiative und den beteiligten Schulen unter: www.primarforscher.de


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