Volksentscheid
Sachsens Kultusminister Wöller fordert einheitlichere CDU-Schulpolitik
16.07.2010 Artikel
Der sächsische Kultusminister Roland Wöller (CDU) hat in der Financial Times Deutschland seine Partei zu einer einheitlicheren Schulpolitik aufgefordert: "Es ist höchste Zeit, dass die Union sich mit der Frage beschäftigt, was ihr bildungspolitischer Ansatz ist." Bildungspolitische Markenzeichen der CDU seien Differenzierung und Leistungsorientierung. Unter Bezug auf Reformen in Hamburg, die am 18. Juli zum Volksentscheid stehen, sagte Wöller: "Aber es stimmt, dass wir inzwischen zu viele unterschiedliche Wege verfolgen." Die Verlängerung der Primarschulzeit bis Klasse sechs, die mit einer verkürzten Gymnasialzeit einhergehe, sei keine gute Schulpolitik: "Darunter leidet die Qualität."
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