Schavan besucht erstes Alumni-Treffen von "Jugend forscht"

Bundesbildungsministerin Annette Schavan will die Lebensperspektiven junger Menschen deutlich verbessern. "Deutschland muss seiner jungen Elite wieder eine echte Chance geben", sagte sie im Vorfeld des ersten Alumni-Treffens des Wettbewerbs "Jugend forscht" am Freitag in Berlin. "Wenn wir die Begabungspotenziale unserer Menschen freisetzen, werden wir wieder zu einer international anerkannten Talentschmiede."

16.06.2006 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Wettbewerbs "Jugend forscht" hatte das Forschungszentrum Jülich, das gleichzeitig sein 50. Jubiläum beging, eine Feier ausgerichtet. Zu der Veranstaltung kamen 170 frühere Preisträger des Wettbewerbs.

Die Ministerin sicherte den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ihre Unterstützung zu. "Exzellenz muss unterstützt werden und sich frei entfalten können." Dieses Ziel verfolge auch die Reform des föderalen Staatsgefüges. "Mit der Föderalismusreform erhalten die Hochschulen eine echte Freiheit." Sie könnten ihr eigenes Profil entwickeln und ihre Vorteile im internationalen Wettbewerb ausbauen.

Schavan verwies zugleich auf die wichtige Zusammenarbeit von Schulen und Hochschulen. "Die Hochschulen haben erkannt, dass sie mit attraktiven Angeboten den Nachwuchs von morgen für sich gewinnen." Mit Kontaktseminaren und Schnupperstudienangeboten würden die Hochschulen wieder zum geistigen und sozialen Mittelpunkt in ihrer Region.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden