Schule: Schneller Weg nach unten
(bikl) Für Kinder, die in der Sekundarstufe die Schulform wechseln müssen, ist dies meist ein Weg nach „unten“ - das beweisen jetzt wieder einmal aktuelle Zahlen aus NRW.
14.08.2006 ArtikelNach der Grundschulzeit führt der Weg in eine der weiterführenden Schulen: Hauptschule, Realschule oder Gymnasium. Doch diese Entscheidung muss nicht immer endgültig sein, sondern kann im Verlauf der Sekundarstufe I (Jahrgänge 5 bis 10) revidiert werden.
So war dies zu Beginn des letzten Schuljahres 2005/06 in NRW nach Mitteilung des Landesamts für Datenverarbeitung und Statistik bei rund 16 000 Schülerinnen und Schülern der Fall, wobei nur ein Zehntel (9,8 Prozent) in eine "höhere" Schulform wechselte, Mädchen (11,4 Prozent) häufiger als Jungen (8,5 Prozent).
Mehr als 90 Prozent mussten mit der "niedrigeren" Schulform Vorlieb nehmen.
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Landesamts für Datenverarbeitung und Statistik NRW
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NRW: Durchlässigkeit im gegliederten Schulwesen wird eher nach unten als nach oben genutzt
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